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Das interföderale Armutsbarometer 2011

Zuletzt aktualisiert 2011-08-01

Das interföderale Armutsbarometer 2011

Sehr geehrte Frau, sehr geehrter Herr,

im Jahr 2009 wurde zum ersten Mal, wie vorgesehen im Föderalen Plan zur Armutsbekämpfung, das interföderale Armutsbarometer präsentiert. Heute stelle ich Ihnen die Ausgabe 2011 vor. Oberstes Ziel dieses Instruments ist ein besseres Verständnis des Phänomens der Armut in Belgien. Das Armutsbarometer zeigt an, wie weit Armut verbreitet ist und verdeutlicht einige wesentliche Merkmale von Armut. In unserem Land lebt einer von sieben Bürgern unter der Armutsgrenze. Armut wird häufig durch unzureichende Einkünfte gekennzeichnet. Armut bedeutet aber mehr als lediglich Geldmangel. Armut wirkt sich auf alle Aspekte des Lebens unserer ärmsten Mitbürger aus. Aufgrund ihrer Verwundbarkeit haben sie nämlich häufig keinen Zugang zu Grundrechten und Grundbedürfnissen wie Gesundheitspflege, Arbeit, Bildung, Wohnung usw. ‚Armut besser verstehen, um sie besser bekämpfen zu können, und zwar auf allen Niveaus’ ist eine meiner Prioritäten. Dieses Armutsbarometer muss daher ein politisches Instrument für alle Behörden unseres Landes darstellen.

Mit dem Armutsbarometer können wir außerdem den Vergleich mit der Situation in anderen europäischen Ländern anstellen. So können wir auch innerhalb Europas voneinander lernen. Unser Ziel muss es sein, das Armutsbarometer „schönes Wetter“ anzeigen zu lassen, und das ist nur dann möglich, wenn wir gemeinsam die Armut bekämpfen! Ich möchte mich zum Schluss bei meinen Partnern für ihren Beitrag zur Realisierung des interföderalen Armutsbarometers 2011 bedanken.


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