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Die gesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen

Zuletzt aktualisiert 2011-03-13

Bei der Gesellschaftlichen Verantwortung der Unternehmen (GVU) wird davon ausgegangen, dass die Unternehmen nicht unabhängig sind, sondern Teil unserer Gesellschaft sind. Die Unternehmen mit sozialer Verantwortung erklären sich bereit, Verantwortung zu übernehmen. Sie messen sozialen und umweltbezogenen Aspekten ebensoviel Bedeutung bei wie finanziellen und wirtschaftlichen Aspekten. Sie besinnen sich auf die sogenannten drei “Ps” für “People, Profit, Planet” (die Menschen, der Gewinn, der Planet) und sehen dies als das einzige langfristige Konzept für ihre Unternehmen an. Darüber hinaus treten diese Unternehmen zu diesem Thema in einen Dialog mit ihren Mitarbeitern, ihren Aktionären, ihren Lieferanten, ihren Kunden und Konsumenten, der Nachbarschaft, den Behörden und anderen Interessengruppen, auch « Stakeholder » genannt.

Am 28. April 2006 hat die föderale Regierung einen « Bezugsrahmen GVU » angenommen. Dieser Bezugsrahmen bietet den Behörden, Unternehmen und Stakeholdern einen gemeinsamen Rahmen für GVU. Dieser Bezugsrahmen liefert eine allgemeine Definition sowie eine Reihe von Merkmalen von GVU. Konkret trägt dieser Rahmen zur Schaffung eines einheitlichen Konzepts der GVU bei. 

Mit der Definition der GVU entstand die Notwendigkeit, konkrete Projekte auszuarbeiten, um die GVU in Belgien zu fördern, ihre Entwicklung zu begünstigen und ihre Qualität zu unterstützen. Aufgrund dieses Bedarfs wurde der « Aktionsplan GVU » beschlossen. Der föderale Aktionsplan GVU wurde am 21. Dezember 2006 von dem Ministerrat genehmigt und umfasst 13 konkrete Maßnahmen und Initiativen. Einige dieser Aktionen können die Behörden selbst realisieren. Andere Aktionen dieses Aktionsplans sind hingegen an Unternehmen und Stakeholder gerichtet.

categorie: Sozialwirtschaft