Über die ÖPD Sozialeingliederung

Der föderale Öffentliche Programmierungsdienst[1] Sozialeingliederung (ÖPD SE) ist ein 2003 gegründeter föderaler öffentlicher Dienst, der sich darum bemüht, allen in Armut lebenden Menschen ein menschenwürdiges Dasein zu garantieren. Seit über 15 Jahren verteidigt der ÖPD SE das Recht auf soziale Eingliederung und versucht, Personen, die durch das Netz der sozialen Sicherheit fallen und in prekären Verhältnissen leben, ein würdiges Leben zu garantieren.

„Der ÖPD SE bereitet eine inklusive föderale Politik für die soziale Eingliederung, die die sozialen Grundrechte für alle Menschen auf nachhaltige Weise gewährleistet, vor, setzt sie um, bewertet und überwacht sie.“

Die Öffentlichen Sozialhilfezentren (ÖSHZ) gehören zu den wichtigsten Partnern des ÖPD SE. Sie arbeiten auf diesem Gebiet, um den sozioökonomisch schwächsten Menschen über das Eingliederungseinkommen, Beschäftigungsmaßnahmen, die dringende medizinische Hilfeleistung, die Einrichtungsprämie für Obdachlose, die Mietgarantie, die Heizkostenzulage usw. eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.

Die Arbeit des ÖPD SE ist jedoch Teil eines breiteren Rahmens der Armutsprävention und -bekämpfung. Zum Beispiel hat der ÖPD SE einen neuen Beruf geschaffen: Experten in Sachen Erfahrung von Armut und sozialer Ausgrenzung, um die fehlende Verbindung zwischen Menschen, die von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen sind, und den föderalen öffentlichen Diensten zu überbrücken. Der ÖPD SE arbeitet darüber hinaus mit an dem Projekt „Housing First“ (das auf die soziale Eingliederung von Obdachlosen über Wohnungen abzielt), dem Projekt MIRIAM (für alleinerziehende Mütter, die sich an das ÖSHZ wenden), dem föderalen Plan zur Armutsbekämpfung usw. 

„‚Besser zusammen leben‘ ist nicht nur ein Slogan, sondern auch eine Quelle, aus der wir jeden Tag neue Motivation schöpfen.“

Der ÖPD SE ist außerdem im Bereich der Bereitstellung von Nahrungsmitteln tätig. Dank des Europäischen Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (FEAD) erhält Belgien Mittel von der Europäischen Union, die das Land bei der Bereitstellung von Nahrungsmitteln und/oder materieller Basisunterstützung an diese Personen unterstützen. Mit Unterstützung dieses Fonds liefert der ÖPD Sozialeingliederung – in Zusammenarbeit mit den Lebensmittelbanken des Landes – jedes Jahr Produkte an ÖSHZ und Vereine, die von dort kostenlos an die am stärksten benachteiligten Personen in ganz Belgien verteilt werden.

Und schließlich arbeitet der ÖPD SE, insbesondere mittels Mediation und kommunalen Verwaltungssanktionen, an den städtischen Kohäsionspolitiken der Großstädte mit.

Der ÖPD SE zusammengefasst

Ziele des ÖPD SE

  • Verteidigung des Rechts auf soziale Eingliederung;
  • Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung in all ihren Dimensionen;
  • Handeln für den sozialen Zusammenhalt und die Entwicklung der Großstädte;
  • Gewährleistung der Eingliederung, mit Vorrang für die Sozialhilfe;
  • Rückerstattung des Eingliederungseinkommens und der Sozialhilfe an die ÖSHZ.

Werte

  • Respekt;
  • Qualität des Dienstes und Kundenorientierung;
  • Offenheit gegenüber Änderungen;
  • Chancengleichheit und Vielfalt.

[1] Zusätzlich zu den föderalen öffentlichen Diensten wurden mehrere öffentliche Programmierungsdienste (ÖPD) geschaffen. Sie befassen sich mit spezifischen, bestimmten Akten im Zusammenhang mit sozialen Themen, die eine Koordination zwischen verschiedenen FÖD erfordern, wie z. B. die Politik der Chancengleichheit oder die nachhaltige Entwicklung. 

Arbeiten beim ÖPD SE

Ungefähre Anzahl der Mitarbeiter/-innen: 185

Der ÖPD Sozialeingliederung ist eine junge Organisation, in der jede(r) ihren bzw. seinen Platz in einer dynamischen, zweisprachigen Umgebung finden kann. Wenn Sie im ÖPD SE arbeiten, sind Sie auf der belgischen föderalen Ebene tätig. Die Büros des ÖPD SE befinden sich in Brüssel, aber bei den meisten Stellen ist Telearbeit möglich.

Informieren Sie sich in unserer Rubrik „Arbeiten bei ÖPD SE“ über offene Stellen.
Weitere Stellen im Rahmen der Föderalverwaltung sind auch auf der Website von Selor zu finden.

Wer sind unsere Minister?

Der ÖPD Sozialeingliederung, Armutsbekämpfung, Sozialwirtschaft und Politik der Großstädte hat folgende zuständige Minister :

 

Karine Lalieux

Ministerin für Pensionen, Sozialeingliederung, Personen mit Behinderung und Armutsbekämpfung 

Meryame Kitir

Ministerin für Entwicklungszusammenarbeit und Politik der Großstädte

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